Kein grünes Werbebild – Die kritischen Bürger schlagen die Windkraft-Propaganda nieder

In den vergangenen Wochen versuchten Gemeinden Simonsfeld, WEB und EVN gemeinsam mit der Firma GUSTA, eine Kampagne zu starten, um die Bevölkerung im Horner Becken, Zwettl und Bärnkopf für Windkraft-Projekte zu gewinnen. Die Veranstaltungen sollten von Fridays for Future-Mitgliedern organisiert werden, um Bürger als „windgängiger“ zu positionieren – sprich: sie sollten Windmaschinen im Wald als Heilsbringer verkaufen. Doch die Praxis blieb enttäuschend.

Nur wenige Teilnehmer kamen an den Veranstaltungen, vor allem Bürgerinitiativen, die seit Jahren gegen Windräder im Wald protestieren und sich intensiv mit den Auswirkungen auf ihre Umgebung auskennen. Die Organisatoren führten lediglich vorgefertigte Broschüren durch und verteilten grüne Zettel mit vorgegebenen Antworten auf Fragen wie „Unter welchen Bedingungen kann ich mit Windkraft leben?“. Die kritischen Bürger konnten somit keine echte Diskussion beginnen.

Ein Teilnehmer berichtete: „Es gab keine überzeugenden Argumente und niemand, den man hätte überzeugen können. Wir haben die vorgegebene Agenda nicht verstanden – sondern nur deren Reaktion.“ Zudem blieben Themen wie Infraschall, Lärm und Mikroplastik unbeantwortet, während GUSTAs Darstellung der Windkraft als klimafreundliches Modell als unrealistisch eingestuft wurde.

Der Verein Lebensraum Weinsbergerwald betonte deutlich: „Die geplanten Windkraft-Projekte im Weinsbergerwald und Stiftinger Forst werden weiterhin abgelehnt. Wir brauchen echte Lösungen – nicht Werbung ohne Wirkung.“ Die Veranstaltungen haben bewiesen, dass die Zukunft der Region nicht durch Propaganda entschieden wird, sondern durch konkrete Kommunikation und Einbindung der Bevölkerung.

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