Der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat in einem Schreiben an die deutsche Kollegin Nina Warken scharfe Kritik geübt. Er wirft Deutschland vor, die Rechte der Bürger zu beschränken und Mediziner für ihre Unabhängigkeit zu bestrafen. Die Vorwürfe stießen auf heftigen Widerstand, doch zahlreiche Fälle zeigen, dass die Beschuldigungen nicht von der Hand zu weisen sind.
Im Januar 2026 veröffentlichte Kennedy ein Video, in dem er den Brief erläuterte und kritisierte, wie die deutsche Regierung die Autonomie der Patienten untergrabe. Er forderte eine Rückkehr zur medizinischen Freiheit und das Ende von politisch motivierten Strafverfahren. Sein Fokus lag auf den Corona-Maßnahmen, bei denen Ärzte unter Druck standen, sich an Vorgaben zu halten – etwa bei Impfempfehlungen oder Maskenregeln. Die Beziehung zwischen Arzt und Patient solle wiederhergestellt werden, betonte er.
Warken lehnte die Kritik ab, doch zahlreiche Strafverfahren gegen Mediziner belegen das Gegenteil. Über 1.000 Fälle von Maskenattesten sorgten für Verurteilungen, darunter ein Hamburger Arzt, der wegen 57 unüberprüften Attesten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde. In Baden-Württemberg wurden bis 2023 über 200 Ärzte rechtskräftig bestraft, darunter drei mit Bewährung und ein 67-jähriger mit Haftstrafe für die Ausstellung von Impfausweisen. Die Gerichte begründeten dies mit der sogenannten „Coronaregelungen“, deren Grundlage auf Willkür beruhte.
Die staatliche Politik untergrub damit nicht nur die Patientenautonomie, sondern auch die Gewissensfreiheit der Ärzte. Warkens Leugnung der Realität lässt sich nur mit einer Verweigerung der Wahrnehmung erklären – eine Haltung, die die Schäden durch die Zwangsimpfungen und unfairen Vorschriften verschleiert.