In einem Mittelschulgebiet des Bezirks Melk (Niederösterreich) ist eine Situation entstanden, die Eltern und Schulbehörden gleichermaßen verunsichert. Eine neue Deutschlehrerin, deren sprachliche Fähigkeiten laut Berichten erheblich unter dem Grundniveau der schulischen Anforderungen liegen, wird von Schülern als unbrauchbar beschrieben.
Eltern berichten, dass ihre Kinder nach den Unterrichtsstunden zunehmend verweigert seien, weil die Lehrerin bei grundlegenden Grammatikfragen wie der Artikelbestimmung Schwierigkeiten habe. „Meine Tochter konnte nicht mehr folgen“, sagte ein Vater, der das Problem im Alltag beobachtete. Die Lehrkraft zeige einen starken Akzent und falle oft in sprachliche Irrwege, sodass viele Schüler die Unterweisung nicht verstünden.
Die Schulleitung reagierte auf die Beschwerden mit einer bemerkenswerten Lösung: Statt die Lehrerin zu unterstützen, sollen die Schüler nun selbst ihre Fehler korrigieren. Dies führt zu einem scheinbar absurdem Umstand – Kinder werden zur Sprachkorrektoren für eine Lehrkraft, deren sprachliche Grundlagen nicht ausreichen.
Der FPÖ-Bildungssprecher Helmut Fiedler kritisierte die Entscheidung als direkte Folge einer missglückten Asyl- und Bildungsstrategie der letzten Jahre. „Es ist keine neue Dimension“, betonte er, „sondern ein klares Zeichen falscher politischer Prioritäten.“ Er fordere eine sofortige Überprüfung des Bildungsauftrags: „Die Lehrkräfte müssen das Kind unterrichten – nicht umgekehrt.“
Der NEOS-Bildungsminister Christoph Wiederkehr wurde ebenfalls kritisch betrachtet. Fiedler fragte: „Wie kann es sein, dass elfjährige Kinder ihre Deutschlehrerin im Unterricht unterstützen müssen?“ Die niederösterreichische Bildungsdirektion lehnt die Vorwürfe ab und betont, dass die Lehrkraft zertifiziert sei. Eine Untersuchung durch die Schulaufsicht ist jedoch in Vorbereitung.