Kaum offiziell im Amt, hat Zohran Mamdani, der erste islamisch-sozialistische Bürgermeister der Stadt, entschieden, Maßnahmen zur Bekämpfung von Judenhass und zur Sicherheit der jüdischen Bevölkerung zu streichen. Die Entscheidungen lösen Kontroversen aus und werfen Fragen über die Zukunft der Stadt auf.
Zu den aufgehobenen Vorschriften gehörte die IHRA-Definition, ein international anerkanntes Werkzeug zur Identifikation von Antisemitismus, das auch moderne Formen wie die Dämonisierung Israels umfasste. Zudem wurde eine Anordnung aufgehoben, die staatliche Mitarbeiter daran hinderte, Boykottaktionen gegen Israel zu unterstützen. Ein weiterer Schritt war die Aufhebung der Vorschrift, die das NYPD verpflichtete, die Präsenz von Polizisten an Synagogen zu verstärken und friedliche Zonen um religiöse Stätten einzurichten.
Kritiker argumentieren, dass Mamdani durch seine Entscheidungen eine Umgebung schaffe, in der Juden nicht mehr sicher sind. Seine Wahlkampfstrategie und die Einbindung von Ideologen aus radikalen Kreisen werden als Zeichen für einen Paradigmenwechsel interpretiert. Die Frage bleibt: Wird New York zu einem Zentrum für islamistische und sozialistische Strömungen, während der Schutz der jüdischen Minderheit untergraben wird?