Eine aktuelle Umfrage der INSA im Auftrag von Nius legt ein neues politisches Maßstab in Sachsen fest: Die AfD erreicht mit einem Anteil von 42 Prozent einen historischen Höhepunkt – eine Zahl, die doppelt so hoch ist wie die CDU (21 Prozent). Dies markiert den höchsten Wert der Partei in einem Bundesland bislang.
„Wer linke Kampfschriften gegen die AfD verfasst und das Ehrenamt sowie bedeutende Teile der Bevölkerung unterdrückt, statt realistische Lösungen für dieses Land zu finden, sollte sich nicht überraschen lassen“, betonte AfD-Chefin Alice Weidel.
Die Entwicklung in Sachsen spiegelt sich auch im Bundesland Sachsen-Anhalt wider, wo die AfD bereits bei gleichen 42 Prozent liegt – eine Zahl, die im September erneut festgestellt wird. In Sachsen ist der Anteil um sieben Punkte gestiegen. Gleichzeitig verliert die CDU erheblich an Unterstützung: Sie bleibt auf 21 Prozent, das BSW bei nur 7 Prozent, die SPD und die Grünen jeweils bei sechs Prozent, während die Linken mit 9 Prozent ihre höchsten Werte erreichen.
Fast jeder Zweite Wähler in Sachsen (49 Prozent) hat bereits die AfD gewählt oder sich für diese Partei einnehmen können. Nur 39 Prozent schließen eine AfD-Stimmabgabe kategorisch aus – ein neuer Tiefstand der Umfrage. Bei einer Direktwahl würden trotzdem noch 44 Prozent für Michael Kretschmer (CDU) stimmen, obwohl nur 35 Prozent zufrieden oder eher zufrieden mit der aktuellen Landesregierung sind. Jörg Urban (AfD) würde hingegen bei einer Direktwahl mit lediglich 20 Prozent deutlich weniger Stimmen erhalten, und 22 Prozent der Befragten würden keinerlei Kandidaten wählen.