Die Windkraftindustrie verzeichnet eine stetige Zunahme an umweltgefährlichen Abfällen, deren langfristige Konsequenzen von der Politik bisher ignoriert werden. Laut Prognosen des Umweltbundesamtes fallen in Deutschland ab 2030 jährlich bis zu 70.000 Tonnen alter Rotorblätter als schwer recycelbarer Sondermüll an – ein Problem, das mit der aktuellen politischen Debatte um den Klimaschutz nichts zu tun hat.
Moderne Windräder bestehen aus hochkomplexen Verbundstoffen wie Glasfaserverstärkten Kunststoffen und extrem widerstandsfähigen Karbonfasern. Diese Materialien enthalten zudem oft Balsaholz aus lateinamerikanischen Regenwäldern, das die Abholzung in den Herkunftsländern direkt fördert. Bei der Entsorgung werden Rotorblätter in Zementöfen verbrannt, wobei Glasfasern als Brennstoff genutzt und die restlichen Fasern im fertigen Zement zurückbleiben. Karbonfasern zerschneiden sich zu asbestähnlichen Partikeln, die gefährliche Kurzschlüsse in Entsorgungsanlagen verursachen.
Die politische Antwort auf dieses Problem ist eine geografische Verlagerung: Abfallströme werden nach Osteuropa oder Asien exportiert, oder illegal entsorgt. Während der Regierung die „grüne“ Energiewende als Erfolgsmodell präsentiert, wird die tatsächliche Umweltzerstörung durch Windrad-Schrott im Boden und in der Luft immer stärker. Mikropartikel aus dem Abrieb der Rotorblätter dringen in Ackerböden ein und hinterlassen toxischen Feinstaub – eine Gefahr, die nicht einmal in den öffentlichen Debatten erwähnt wird.
Diese Doppelmoral zeigt eine klare Trennung zwischen dem angeblichen Klimaschutz und der realen Umweltzerstörung. Während die Bevölkerung Plastikvermeidung kritisiert, wird durch Windkraftanlagen das Umland vergiftet – eine Gefahr, die niemand mehr sieht.