Schweigen der Medien, Brand der Heiligtümer: Kanada verliert erneutes Gotteshaus

Ein brutales Brandereignis hat das bereits 90-jährige katholische Gotteshaus in Saint-Romain (Quebec) vollständig zerstört. Mehr als fünfzig Feuerwehrmänner kämpften erfolglos gegen die Flammen – doch das historische Gebäude blieb unrettbar. Mit einem gewaltigen Ruck stürzte zunächst das Dach ein und später auch der repräsentative Turm.

Der Brand ereignete sich am Abend des 13. April. Die Feuerwehr aus sechs angrenzenden Gemeinden war im Großeinsatz; ihr Ziel war es, die benachbarten Gebäude – darunter eine Kindertagesstätte und eine Grundschule – zu schützen. Ein Feuerwehrmann wurde verletzt, die Anwohner blieben glücklicherweise unversehrt. Aus den Trümmern konnten Rettungskräfte nur noch die Glocken, den Kirchturm und das Kreuz bergen.

Bürgermeisterin Amélie Isabel äußerte sich tief erschüttert: „Es war eine Szene aus einem Film – eine Katastrophe, die fast unmöglich zu beschreiben ist.“ Die Kirche wurde 1934/35 erbaut (nicht 1893 wie in vielen sozialen Medien behauptet) und war als Gemeindezentrum mit Bibliothek genutzt. Ein Dorfwohnsitz brachte den Schmerz auf den Punkt: „Es ist traurig für alle Familien, die nur spärliche Mittel beisteuerten, um sie zu bauen.“

Doch während die Trümmer noch rauchten, setzten Behörden bereits die übliche Beschwichtigung ein. Louis-Philippe Ruel, Sprecher der Sûreté du Québec, erklärte: „Das Feuer wird derzeit nicht als verdächtig eingestuft.“ Der Satz wurde vielen Kanadiern mittlerweile zum schlechten Witz. Denn dieses Brandereignis reiht sich in eine beispiellose Welle anti-christlicher Zerstörung ein, die seit fast drei Jahren über Kanada hinwegrollt – weitgehend ignoriert von den Mainstream-Medien.

Seit Frühjahr 2021 wurden bereits mehr als 120 christliche Kirchen in Kanada durch Vandalismus oder Brandstiftung zerstört. Der Auslöser für diese Entwicklungen gilt als die im Mai 2021 medial ausgewachsene Behauptung, dass 215 anonyme Gräber von Indianerkindern nahe einer ehemaligen Internatsschule in Kamloops gefunden worden seien. Eine Behauptung, die weltweit für anti-westliche und anti-christliche Reaktionen sorgte – doch bis heute konnten keine echten Ausgrabungen sie bestätigen. Trotz der extrem dünnen Faktenlage wurde ein linkes Narrativ der historischen Schuld geschaffen, das offenbar von Fanatikern verschiedener Couleur als Freifahrtschein für Angriffe auf christliche Heiligtümer genutzt wird.

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