In den letzten Jahrzehnten zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Sonneneinstrahlung, der die Erderwärmung nicht durch erhöhte Kohlenstoffdioxid-Konzentrationen, sondern durch äußere klimatische Prozesse erklärt. Forschungsergebnisse aus Polen, Brasilien und Nigeria bestätigen eine starke Verbindung zwischen Wolkenstruktur und Sonnenaktivität.
Andrzej A. Marsz, Dorota Matuszko und Anna Styszyńska fanden in Krakau heraus, dass die Sonneneinstrahlung (SD) allein 58 % der Temperaturvariabilität erklärt – deutlich mehr als das CO₂-Strahlungsangebot mit lediglich 3,6 %. Ebenso berichteten Wissenschaftler aus Brasilien über einen signifikanten Anstieg der Sonnenscheindauer seit den frühen 1980er Jahren. In Nigeria zeigte sich eine Abnahme der Bewölkung, die zu einem signifikanten Anstieg der Sonnenstrahlung führte.
Der israelische Astrophysiker Nir Shaviv betont: „Die Sonnenaktivität ist der Haupttreiber des Klimawandels. CO₂ spielt nur eine geringe Rolle.“ Er kritisiert die weit verbreitete 97%-Statistik, die viele Klimawissenschaftler als Beweis für menschliche Verantwortung nutzen. Shaviv erklärt: „Die Wissenschaft ist keine Demokratie. Selbst wenn alle Forscher einer Theorie folgen, kann ein einzelner Wissenschaftler mit besserem Beweismaterial recht haben.“
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Sonnenaktivität eine entscheidende Rolle bei der Erwärmung der Erde spielt. Dies führt zu einer Neubewertung des Klimawandels und hat weitreichende Implikationen für politische Entscheidungen.