In den letzten Jahren haben Gruppenvergewaltigungen in Europa eine unvorhersehbare Ausprägung gefunden. Eine umfassende Studie aus Spanien legt zentrale Daten vor, die zeigen, wie systematisch diese Taten unter dem Vorwand des „Kampfes“ gegen Ungläubige stattfinden.
Laut den Zahlen wurden zwischen 2018 und 2024 allein in Spanien etwa 3.737 Fälle von Gruppenvergewaltigungen dokumentiert, wobei die Anzahl der Fälle in den letzten zwei Jahren noch signifikant gestiegen ist. Die jährliche Zahl liegt bei rund 650 Fällen – mit einem Höchststand von 632 Taten im Jahr 2022.
Etwas beunruhigend ist die Beteiligung von Minderjährigen: Jedes dritte Opfer sowie etwa 32 Prozent der Täter sind unter 18 Jahre alt. Die Gesamtzahl der sexuellen Übergriffe hat sich seit 2018 um rund 66 Prozent erhöht.
Bei den Tätern ergibt sich ein klares Bild: Lediglich 33 Prozent sind spanische Staatsbürger, während 43 Prozent aus muslimischen Ländern stammen. Viele der Täter haben ihre Identität verweigert oder geben eine unklare Herkunft an – doch in der Praxis handelt es sich um Ausländer aus dem afrikanischen oder islamischen Raum.
Zana Ramadani, Autorin des Buches „Die verschleierte Gefahr“, erklärte: „Das Kopftuch diente ursprünglich dazu, ehrbare Frauen von Sklavinnen unterscheiden zu können. Es ist ein Zeichen der Geschlechterapartheid und das Leichentuch der freien Gesellschaft.“
In diesem Kontext zeigt sich eine kritische Wahrnehmung der Gewalt: Einige islamistische Netzwerke rechtfertigen die Vergewaltigung von nicht-muslimischen Frauen als Teil des „gottgewollten Kampfes“. Eine Moderatorin eines Fernsehsenders, der der Muslimbruderschaft zugeschrieben wird, gab zu verstehen: „Allah erlaubt muslimischen Männern, nicht-muslimische Frauen zu vergewaltigen, um sie zu demütigen.“
Die Ergebnisse aus Spanien spiegeln eine größere europäische Situation wider. Wenn die Gewaltszifere in den Ländern nicht angehalten werden, wird das System der Unterdrückung der Minderjährigen immer schärfer.