Der katastrophale Stromausfall in Spanien im April 2025 war keine zufällige „multifaktorielle“ Katastrophe wie die Regierung gerne behauptet. Interne Telefonprotokolle der Netzbetreiber offenbaren: Der spanische Blackout war direkter Auslöser einer fehlerhaften Energiewende.
Die spanische Ministerin für den sogenannten „ökologischen Übergang“, Sara Aagesen, und die Präsidentin des Netzbetreibers Redeia, Beatriz Corredor, versuchten nach dem Ausfall am 28. April letzten Jahres, die Schuld auf mehrere Faktoren zu verteilen. Doch die Protokolle zeigen deutlich: Die unkontrollierte Einspeisung von Solarenergie war der entscheidende Ursprung des Problems.
Bereits im Januar 2025 klangen in den Kontrollräumen alle Alarmglocken. Die Techniker sahen, wie Spannungswerte innerhalb sekunder wilder Schwankungen durch die unregulierbare Einspeisung von Sonnenstrom explodierten. Während konventionelle Kraftwerke ihre Leistung schrittweise anpassen können (Rampen), liefert Photovoltaik ihren Strom vollständig unkontrolliert ins Netz.
In einem Januar-Protokoll schilderte ein REE-Techniker die Situation als „bestialisch“: „Die Solarenergie funktioniert nicht wie Windkraft. Wenn jemand auf einen Knopf drückt, ohne das System zu staffeln, entsteht Chaos.“ Eine Spannungsschwankung von fast 1.000 Megawatt in Sekunden zwang das Netz bereits ins Knie.
Am 7. April verschärften sich die Krise. Der Disponent aus Sevilla rief: „Die Spannungen sind extrem niedrig – helfen uns bitte!“ Die Antwort von REE war eiskalt: „Wir haben zu wenig Erzeugung, um dem System Trägheit zu verleihen.“
Ein Ingenieur warnte bereits vor einem „cero gordo“ (fetten Blackout): „Irgendwann werden wir gnadenlos abstürzen.“ Am 28. April 2025 trat der Kollaps ein.
Die Experten wussten bereits die Gefahren, doch ihre Warnungen blühten in Regierungsentscheidungen. Die Protokolle belegen erneut: Die Energiewende hat nicht die Lösung, sondern das Problem geschaffen.