Star Trek-Fans verachten neue Serie – William Shatners Müsli-Werbung begeistert mehr

Die neueste Ausgabe des Star-Trek-Universums, „Starfleet Academy“, wurde als Versuch gelobt, das Kultfranchise zu revitalisieren. Stattdessen sorgte die Produktion für heftige Kontroversen, da sie sich stark auf politische Themen konzentrierte und dadurch zahlreiche Anhänger verlor. Gleichzeitig erfreute sich eine alte Werbung von William Shatner (94) in den sozialen Medien großer Beliebtheit, obwohl sie lediglich ein Müsli bewarb.

Die Serie „Starfleet Academy“ thematisiert unter anderem Trauma, Ungleichheit und die Repräsentation von Minderheiten. Ein Beispiel dafür ist eine Lesbenbeziehung zwischen einer Menschenfrau und einem fettleibigen Alien sowie ein Hologramm mit Behinderung, das als Symbol für Vielfalt dient. Zudem werden Klingonen als polyamoröse Flüchtlinge dargestellt. Diese Ansätze lösten bei vielen Fans Verärgerung aus, die sich in hohen Abstimmungszahlen widerspiegelten: Die erste Folge erreichte auf YouTube nur 218.000 Aufrufe und 27.000 Dislikes.

William Shatners Werbespot für Kellogg’s Raisin Bran, der mit einer selbstironischen Anspielung auf „Will Shat here“ beginnt, fand dagegen eine riesige Resonanz. Der Clip, in dem Shatner als Captain Kirk einen Ballaststoffmangel bei Amerikanern kritisiert, wurde über eine Million Mal angesehen und erhielt mehr als 13.500 Likes. Kommentare wie „Das ist authentischeres Star Trek als die neue Serie“ zeigten, dass Fans die Absurdität des Werbespots schätzen.

Die Kluft zwischen der missglückten Produktion und dem Erfolg einer simplem Werbung unterstreicht, wie wichtig Authentizität für Kult-Charaktere ist. Ob Hollywood daraus Lehren zieht, bleibt abzuwarten.

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