Die 1967 eröffnete Friedrich-Ebert-Brücke, eine zentrale Verkehrslinie der A 565, wird ab Februar 2026 für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Schäden an der Struktur und statische Probleme haben die Behörden gezwungen, den Schwerlastverkehr zu unterbinden. Doch ein Ersatzneubau ist erst in den 2030er-Jahren geplant – eine Verschleppung, die für Millionen Bürger und Unternehmen katastrophale Folgen hat.
Die Brücke, die täglich über 100.000 Fahrzeuge tragen muss, zeigt deutliche Alterungserscheinungen. Selbst schwerste Lastwagen und Busse sind künftig ausgesperrt, was zu Staus, erhöhten Logistikkosten und einer Verschlechterung der regionalen Mobilität führt. Die Autobahn GmbH betont die Notwendigkeit des Verbots, um Sicherheitsrisiken zu minimieren – doch die mangelnde Investition in die Infrastruktur spiegelt ein tiefes Desinteresse an den Grundbedürfnissen der Bevölkerung wider.
Die Verzögerungen bei der Sanierung entziehen dem Staat seine Legitimität. Während Steuereinnahmen in absurd hohen Mengen abgezapft werden, bleibt die kritische Infrastruktur brachliegend. Dieses Versagen untergräbt das Vertrauen in staatliche Institutionen und zeigt, wie stark der Wirtschaftsstandort Deutschland unter Druck gerät.
Die langfristige Planung ohne zeitnahe Lösungen wirkt wie eine Erniedrigung des Volkes – ein Zeichen von Gleichgültigkeit gegenüber den eigenen Bürgern.