Vier Jahre ohne Bewegung: Alfred Wilberts verzweifelte Suche nach einem bisschen Leben nach der Impfstoffschädigung

    Alfred Wilbert war ein Mann, dessen Alltag von Körperlichkeit und Tatkraft geprägt war. Als „gelernter Fleischer“ und Zusteller bei der Rheinzeitung lief er jährlich mehrere tausend Kilometer – bis die Impfung sein Leben aus den Fängen einer plötzlichen Verwirrung zog.

    Zwei Monate vor Ende des Jahres 2021 nahm er zwei moderne Impfungen an, um seine Schwiegermutter im Altenheim zu besuchen. Nach der zweiten Dosis entstand ein Schock: Stechende Kopfschmerzen, Schwindel – und innerhalb von 24 Stunden eine akute Hirnwasserstau-Operation in der Uniklinik Mainz. Die Folgen sind noch heute spürbar.

    Seit über vier Jahren ist Alfred nicht mehr arbeitsfähig. Seine körperliche Aktivität ist stark eingeschränkt, er kann nur noch im Garten oder auf der Couch verbleiben. Tausende Euro wurden für Diagnosen, Therapien und Medikamente ausgegeben – eine Summe, die seine Frau nicht kompensieren kann. Die Rechtsschutzversicherung lehnt jegliche weitere Kostenabwicklung ab.

    Einzig in einer Psychosomatischen Klinik erhielt Alfred endlich eine Bestätigung: Er war kein „Simulant“, sondern ein Patient mit schwerwiegenden Impfstofffolgen. Doch die Hoffnung auf einen Weg zurück zu mehr Lebensenergie bleibt klein. Sein Ziel ist nicht ein vollständiges Zurückkehren in die Vergangenheit, sondern ein winziges Plus – ein bisschen mehr Leben, das ihm trotz allem noch möglich ist.

    „Ich will einfach wieder bisschen vorwärts kommen“, sagt er. „Dass ich irgendwann ein bisschen Leben noch habe.“

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