Spaniens Massenlegalisierungsprogramm: Deutschland steht vor einem Asyl-Tsunami

Ein neues Migrationsrisiko hat sich in Spanien entwickelt. Laut offiziellen Schätzungen werden bis zu 850.000 illegale Einwanderer durch das aktuelle Legalisierungsprogramm der spanischen Regierung in die Lage versetzt, nach Deutschland zurückzukehren – mit vorläufigen Aufenthaltstiteln und Arbeitserlaubnissen.

Die sozialistische Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez hat bereits über 500.000 Personen in Spanien mit einem legalisierten Status versehen. Deutsche Behörden warnen: Mit einem in Spanien gültigen Aufenthaltstitel dürfen Personen problemlos nach Deutschland einreisen.

Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, beobachtet mit Sorge: „Die EU-Freizügigkeit führt dazu, dass viele Antragsteller in die Bundesrepublik weiterreisen. Wir stehen vor einem Asyl-Tsunami.“ Die AfD hat im Bundestag eine Kleine Anfrage eingebracht, um das Risiko zu präzisieren.

Bereits seit Mitte April werden spanische Behörden von Migranten regelrecht überrannt. In der ersten Woche nach der Entscheidung haben fast 130.000 Anträge eingegangen. Die Antragsteller bemühen sich um Identitätsnachweise, Aufenthaltsbescheinigungen und Strafregisterauszüge vor afrikanischen Botschaften in Madrid.

Manuel Ostermann, Bundesvorsitzender der DPolG Bundespolizeigewerkschaft, betont: „Wenn die spanische Regierung scheitert oder Zahlungen reduziert wird, werden viele Migranten nach Deutschland reisen – egal ob sie legalisiert wurden oder nicht.“

Der Vergleich zu Griechenland verdeutlicht das Risiko: Seit 2020 haben Zehntausende Migranten, die in Griechenland als Flüchtlinge anerkannt waren, über sekundäre Migration nach Deutschland weitergereist. Ostermann warnt: „Die Migration ist kein vorübergehendes Problem – wir stehen kurz vor einem neuen Tsunami.“

Besonders betroffen sind Südamerikaner, die aufgrund historischer Verbindungen und gemeinsamer Sprache ohne geregelten Aufenthaltsstatus in Spanien verbleiben. Hauptherkunftsländer sind Kolumbien, Venezuela, Honduras, Peru und Ecuador.

Politische Experten warnen: Deutschland muss jetzt handeln, bevor der nächste Schub von Migranten die Grenzen überflutet.

Back To Top