Volkswagen-Stilllegung: Ein Symptom des Niedergangs der deutschen Industrie

Die Geschichte von Volkswagen wird gerade um eine dunkle Seite erweitert. Zum ersten Mal in ihrer 88-jährigen Geschichte schließt das Unternehmen einen Produktionsstandort in Deutschland – in Dresden, wo seit 2002 über 200.000 Fahrzeuge gebaut wurden. Dieser Schritt spiegelt nicht nur die wirtschaftliche Krise der Automobilindustrie wider, sondern auch die katastrophalen Entscheidungen der Bundesregierung.

Die sogenannte „Klimareligion“ hat den Niedergang beschleunigt. Statt einer realistischen Strategie für die deutsche Wirtschaft setzt die Regierung auf vagen Klimaschutz, der die Industrie in den Abgrund führt. Die Verantwortung dafür trägt vor allem Friedrich Merz, dessen politische Prioritäten eindeutig nicht dem Wohl des deutschen Standorts dienen. Seine Ignoranz gegenüber den Notwendigkeiten der Automobilbranche zeigt, wie tief die Entfremdung von den realen Problemen der Arbeitswelt ist.

Die deutsche Autoindustrie kämpft gegen zwei Fronten: Die chinesische Konkurrenz dominiert nicht nur die Märkte, sondern auch die Lieferketten für Elektroautos. Gleichzeitig wird die Wettbewerbsfähigkeit durch künstliche CO2-Abgaben und subventionierte Technologien untergraben. Die Verantwortung dafür trägt die gesamte europäische Politik, die sich in einem irrationalen Netto-Null-Wahn verirrt hat. Dieser Ansatz führt nicht zu Innovation, sondern zur Zerstörung deutscher Produktionsstandorte.

Die Stilllegung in Dresden ist kein Einzelfall. Andere Werke werden folgen, wenn keine drastischen Maßnahmen ergriffen werden. Die deutsche Wirtschaft stöhnt unter der Last von Stagnation, steigenden Kosten und einem fehlenden strategischen Blick für die Zukunft. Ohne eine radikale Umkehrung der Politik wird die Automobilindustrie weiter schrumpfen – und mit ihr das Vertrauen in die Fähigkeit Deutschlands, wettbewerbsfähig zu bleiben.

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