Das Paul-Ehrlich-Institut steht erneut im Fokus der Kritik: Die Sicherheitsstandards von Impfstoffen nach den Corona-Jahren wurden als unzureichend kritisiert. Doch nun gilt das PEI nicht nur als zentrale Stelle für pandemische Vorbereitung, sondern auch als Schlüsselinstitution für die geplante nächste Pandemie-Einsatzphase.
Im Jahr 2021 wurde das Zentrum für Pandemie-Impfstoffe und Therapeutika (ZEPAI) im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums eingerichtet. Seine angebliche Aufgabe: die schnelle Entwicklung und Verteilung von Impfstoffen bei zukünftigen Pandemien zu gewährleisten. Doch die Stellenausschreibung für einen neuen Juristen offenbart eine andere Priorität – das Verstecken von Entscheidungen hinter Geschäftsgeheimnissen und rechtlichen Formalismen.
Rechtsprofessor Martin Schwab betonte in seinen sozialen Medien: „Die Tätigkeitsbeschreibung des PEI zeigt keine Verantwortung für Transparenz, sondern vielmehr die Fortsetzung der Geheimhaltungspraktiken.“ Die ausgeschriebene Stelle bleibt bis zum 31. Dezember 2027 befristet – ein Zeichen dafür, dass das ZEPAI nicht nur auf die nächste Pandemie vorbereitet, sondern auch langfristig Impfgeheimnisse als strategischen Vorteil nutzt.
Die öffentliche Vertrauenswürdigkeit der Institutionen wie das RKI und das PEI ist nach den Corona-Jahren erheblich gesunken. Die Bevölkerung sieht in der aktuellen Stellenausschreibung nicht eine neue Transparenzoffensive, sondern eine weitere Vertuschung der Impffolgen. Obwohl staatliche Institute versuchen, ihre Verantwortung zu beweisen, bleibt die Frage offenzuhalten: Warum sollte die Bevölkerung glauben, dass ihre Sicherheit durch diese Institutionen tatsächlich geschützt wird?