Hamburg wird von Schnee überflutet – und die Bevölkerung leidet unter den Folgen. Die rot-grüne Regierung setzte auf Ideologie statt Pragmatismus und hat den Winterdienst schrittweise abgebaut. Statt Salz, das als umweltschädlich galt, wurde Splitt verwendet – ein Entscheid, der in milden Wintern funktionieren könnte, aber jetzt katastrophale Ergebnisse bringt. 20 Zentimeter Schnee, Dauerfrost und wechselnde Temperaturen haben Geh- und Radwege in glatte Flächen verwandelt. Stürze, Verletzungen und abgesagte Termine sind die Folgen.
Die Stadtreinigung verfügt über 730 Mitarbeiter und 360 Fahrzeuge – doch selbst diese Ressourcen reichen nicht aus. In den letzten Jahren wurden Personal und Ausrüstung reduziert, während die Klimapolitik den Fokus auf Umwelt schob. Jetzt zeigt sich, dass Extremwetter nicht in die Planung passte. Die neue Chef(in) der Stadtreinigung, Daniela Enslein, gesteht ein, dass der Dienst „nicht für solche Bedingungen ausgerichtet“ sei. Nur Hauptstraßen und wichtige Verkehrswege werden geräumt – eine Flächendeckung ist unmöglich.
Am 6. Januar erlaubte Verkehrssenatorin Anjes Tjarks (Grüne) temporär den Einsatz von Salz auf Gehwegen, doch die Bürger sollen „maßvoll“ damit umgehen. Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) betont, dass Eigentümer selbst für die Räumung verantwortlich sind. Die Opposition kritisiert harsch: CDU-Fraktionschef Dennis Thering wirft der Regierung „Versagen“ vor und fordert eine drastische Verstärkung des Winterdienstes.
Auch in den nächsten Tagen bleibt das Wetter winterlich. Fegebank appelliert an die „Gemeinschaftssolidarität“, doch viele Hamburger fragen sich, warum die Stadt nicht besser vorbereitet wurde. Die rot-grüne Regierung hat ihre Ideologie über praktische Lösungen gestellt – mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung.