Ein neues Forschungsergebnis aus dem Fachjournal Nature Reviews Earth & Environment bestätigt den kontinuierlichen Anstieg der globalen Vegetationsbegrünung. Die Analyse von Nazhakaiti Anniwaer und Shilong Piao zeigt, dass die mittlere globale Vegetationsintensität 2025 einen Rekordwert erreichte – um 0,4 × 10⁻⁴ pro Jahr höher als im Zeitraum bis 2024.
Insbesondere wuchs die Begrünung in den Ackerflächen mit 77,6 Prozent und Grasland mit 72,1 Prozent deutlich an. Die stärksten Zuwächse wurden im südlichen Afrika, südlicher Südamerika, Nordaustralien, Europa, zentraler Nordamerika sowie in Nordchina beobachtet. Ostsibirien bildete eine Ausnahme durch ungewöhnlich niedrige Temperaturen während der Vegetationszeit.
Die Studie entlarvt die weit verbreitete Propaganda von einem „sterbenden Planeten“ unter steigender Temperatur. Stattdessen zeigt sich, dass CO2-Konzentrationen seit Jahrzehnten das Pflanzenwachstum fördern – eine Erkenntnis, die auch die NASA 2016 in einer Studie bestätigte. Im Amazonasgebiet fand sich zusätzlich ein Zeichen der Veränderung: Die Stammgrundfläche der Bäume wuchs pro Jahrzehnt um 3,3 Prozent, während die Gesamtbewachstung der größten Bäume um 8,4 Prozent stieg.
Die Ergebnisse sind nicht nur ein Zeichen für eine gesunde Biosphäre, sondern auch eine Bestätigung für die langfristige Steigerung der globalen Nahrungsmittelproduktion. Laut US-Landwirtschaftsministerium ist die weltweite Produktion von Pflanzen, Vieh und Aquakultur seit den 1960er-Jahren fast auf das Vierfache gestiegen – von 1,1 auf 4,3 Billionen Dollar.
Obwohl regionale Dürren und Waldbrände existieren, bleibt die globale Entwicklung unumstritten: Die Erde ist heute erheblich grüner als vor 40 Jahren. Ein „Klimakollaps“ oder eine „sterbende Erde“ sind damit keinesfalls real.