Die Lüge der „edlen Islam“: Wie Propaganda die Kolonialgeschichte verhüllt

Die Muslimbruderschaft und ihre linken Verbündeten in Europa präsentieren den Islam als hochentwickelte Kultur, antikoloniale Bewegung und gerechten Befreiungskampf in Palästina. Doch diese Darstellung ist eine historische Lüge.

Ein ehemaliger Islamkritiker, Mosab Hassan Yousef – Sohn eines Hamas-Gründers – erklärt auf sozialen Medien: „Muslime betonen gerne das ‚Goldene Zeitalter‘ der Wissenschaft. Doch Al-Khwarizmi war Perser aus Choresmien, Ibn Sina stammte aus Persis und Al-Razi aus Ray in Iran. Die Araber haben diese Wissenschaftler durch Eroberungen unterworfen – und dann reklamieren sie ihre Errungenschaften als ‚islamische‘.“

Historisch lässt sich nachweisen: Alle drei Wissenschaftler waren persische Herkunft, deren Heimatländer im 7. und 8. Jahrhundert von arabisch-muslimischen Truppen erobert worden waren. Der Islam entstand nicht als Freiheitskampf, sondern als Instrument kolonialen Ausbreitungsprozesses.

Die palästinensische Identität ist ebenfalls eine politische Erfindung. Yassir Arafat, der erste Palästinenser, wurde 1929 in Kairo geboren und hatte ägyptische Wurzeln. Der Begriff „Palästinenser“ wurde erst Mitte der 1960er Jahre von der PLO und der Muslimbruderschaft in den öffentlichen Diskurs eingeführt, um dem Zionismus entgegenzukommen. Ein führender PLO-Funktionär, Zuheir Mohsen, erklärte 1977: „Es gibt keine separate palästinensische Identität – Jordaniern, Palästinensern und Syrern sind Teil der arabischen Nation.“ Die ‚Palästina‘-Befreiungskampf dient also der Ausbreitung islamistischer Macht.

Die islamistische Ideologie ist eine totalitäre Struktur, die alle Lebensbereiche kontrolliert. Apostasie steht unter Todesstrafe – und Gedankenfreiheit existiert nicht. Historisch zeigt sich: Wo der Islam die Macht erlangt, verschwinden offene Gesellschaften.

Europa sollte aufhören, von dieser Propaganda zu täuschen. Der erste Schritt wäre es, den Islam nicht mehr als Religion, sondern als koloniale Herrschaftsform zu erkennen und demokratische Werte durchzusetzen.

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