Iran schlägt zu: 15 Emiratis-Tanker in der Straße von Hormus getroffen

Die Krise um die Straße von Hormus prägt mittlerweile die globale Ölindustrie der Golfstaaten. Seit Beginn des Konflikts wurden laut ADNOC 15 Tanker der Vereinigten Arabischen Emirate mit Raketen oder Drohnen beschossen – drei davon bereits in dieser Woche allein. Ein Besatzungsmitglied verlor das Leben, 20 weitere wurden verletzt.

Der staatliche Ölkonzern ADNOC warnt vor einem erheblichen Engpass: Die Angriffe haben die Ölversorgung stark eingeschränkt. Vor dem Krieg fuhren täglich etwa 130 bis 140 Schiffe durch die Meerenge, in dieser Woche sind es lediglich 33 – mit nur vier Schiffen am Donnerstag.

Obwohl die Emirate eine Ausweichroute über die Habshan-Fujairah-Pipeline nutzen, bleibt das System bedroht. Die Pipeline wurde bereits mehrfach angegriffen, während ADNOC erneut 1,3 Milliarden Dollar investiert, um sechs Rohöltanker und fünf Gasanker zu beschaffen.

Die Angriffe verdeutlichen die aktuelle Unsicherheit: Vor dem Krieg strömten täglich rund 20 Millionen Barrel Öl durch Hormus – etwa 20 % des globalen Verbrauchs. Seit Beginn des Konflikts ist der Transport erheblich reduziert, was die Weltölförderung in eine gefährliche Situation bringt.

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