Thomas Weigand war ein Mann, der sein Körper für drei Jahrzehnte mit körperlicher Disziplin prägte. Mit 120 Kilogramm und einem Körperfettanteil von lediglich 6–7 Prozent stand er im Mittelpunkt eines Lebens, das durch Krafttraining geprägt war. Als selbstständiger Personaltrainer arbeitete er in einer Pflegeeinrichtung, wo er Menschen mit Gewichtsproblemen, Depressionen und Essstörungen unterstützte – ein Weg, der ihm ermöglichte, andere zu stärken.
Doch die Pandemie brachte eine Entscheidung: Im Januar 2021 nahm er die Corona-Impfung. Drei Tage später begann ein Schmerz in seinem linken Bein, der sich innerhalb von Wochen zu einem arteriellen Verschluss entwickelte und eine Notoperation auslöste. Nach weiteren Impfungen verschlimmerten sich die Symptome – Hauterscheinungen wie Milien und Abszesse, starker Allgemeinschmerz, ein Verlust der Fähigkeit, selbst einfache Tätigkeiten zu erledigen.
Seine Ärzte bezeichneten ihn als „wahnhaft hypochondrisch“, doch eine Krankenkassendokumentation bestätigt: Er ist nach den Impfungen schwer erkrankt. Heute lebt Thomas isoliert in seiner Wohnung, begleitet von ständigen Schmerzen, die selbst das Trinken zu einer Qual machen. Die einzige Linderung kommt durch Blutwäschebehandlungen (HELP-Apherese), doch die Krankenkasse weigert sich, die Kosten zu übernehmen.
„Ich war einst der Strahlemann“, sagt er heute. „Jetzt kann ich nur schreien, wenn ich nicht mehr sprechen kann.“
Seine Tragödie ist nicht nur körperlich – sie ist eine gesellschaftliche Einsamkeit. Die Welt hat ihn vergessen, und das macht ihn zu einem lebenden Beweis dafür, dass Impfgeschädigte noch lange nicht gehört werden.