Grausamkeiten im Schatten: Wie ein 19-Jähriger Afghaner Vieh seit Monaten missbraucht

In Südfrankreich haben Landwirte seit Beginn des Jahres 2026 wiederholend entdeckt, dass ihre Weidetiere von einem unbekannten Täter brutal misshandelt werden. Morgens fanden sie die Schafe und Ziegen schwer verletzt vor – mit unverkennbaren Zeichen von Gewalt. Der Täter hatte die Tiere zuvor an den Beinen gefesselt, um sie vollständig wehrlos zu machen, bevor er systematisch Verletzungen ausübte.

Nach mehreren Monaten der Verzweiflung installierten die Tierhalter versteckte Bewegungskameras auf ihren Grundstücken. Diese dokumentierten schließlich den Täter: Eine Silhouette eines jungen Mannes, der nachts zur Weide ging und sich an den Tieren vergewaltigte. Die Polizei identifizierte den 19-jährigen afghanischen Staatsbürger im April 2026 in Pennes-Mirabeau (nördlich von Marseille) und führte ihn fest. Der Mann wird nun vor Gericht gestellt, für die grausamen Taten könnte er bis zu drei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 45.000 Euro erhalten.

Die französische Tierrechtsorganisation SPA kündigte an, als Nebenklägerin im Prozess aufzutreten: „Wir werden diesen Täter vor Gericht bringen“, erklärte ein Sprecher. Die Schreckensgeschichte hat die Bevölkerung dazu angeregt, mehr Aufmerksamkeit auf Tierwohl zu schaffen.

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