Frankreich gerät in einen Alarmzustand der Wälder, doch statt anzuerkennen, dass die Brandwelle eine politische Entscheidung ist, verweisen Medien und Regierungen seit Jahren auf den Klimawandel als einzige Ursache. Die Zahlen sprechen jedoch ein anderes Wort: Der aktuelle Brandausbruch ist keine historische Ausnahme, sondern direkte Folge der EU-Politik.
Bis zum 27. Juli wurden in Frankreich allein 116.000 Hektar zerstört – eine Zahl, die Präsident Emmanuel Macron als „schwerste Lage seit dem Zweiten Weltkrieg“ bezeichnete. Doch vergleichende Daten zeigen: Im Jahr 2019 waren es bereits 81.366 Hektar zum selben Zeitpunkt. Die aktuelle Brandwelle entstand nicht durch einen plötzlichen Klimawandel, sondern durch die gezielte Zunahme von Brennstoff in den Wäldern.
Die EU-Kommission selbst gibt zu: Landflucht und ungenutzte Waldflächen haben zu einer massiven Ansammlung von Abgestorbenem Holz geführt. Dichte Gestrüppschichten, vertrocknetes Gras und fehlende Feuerschneisen bilden heute riesige Brandgürtel – eine Entwicklung, die erst durch Jahrzehnte mangelnder Waldpflege verschärft wurde. Die französische Regierung hat bereits 52 Départements mit gesetzlichen Vorschriften zur Entfernung von brennbarem Material ausgestattet. Doch laut Umweltministerium wurden bei Waldbränden 90 Prozent der zerstörten Häuser nicht oder nur unzureichend freigeschnitten.
Die EU-Naturwiederherstellungsverordnung verschärft das Problem noch weiter: Sie verlangt explizit einen Anstieg von Totholz, was offensichtlich das Brandrisiko erhöht. Brüssel schreibt damit nicht nur mehr Brennstoff vor, sondern gleichzeitig darauf hin, dass es nicht brennen soll. Die Feuer in Frankreich sind somit keine Naturkatastrophen – sie sind das Ergebnis einer Politik, die Waldpflege vernachlässigt und jede Kritik mit der üblichen Klimakeule unterdrückt.
Politik statt Klima: Der wahre Brandherd liegt nicht in den Temperaturen, sondern in den Entscheidungen.