Israel meldete Myokarditis-Fälle bereits im Februar 2021 – die USA erweiterten die Pfizer-Impfung für Jugendliche Wochen später

Schon Ende Februar 2021 warnte das israelische Gesundheitsministerium interne Behörden über signifikante Fälle von Myokarditis und Perikarditis nach der Pfizer-Impfung bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 30 Jahren. Die ersten Meldungen enthielten bereits rund 40 konkrete Fälle, die innerhalb kürzester Zeit auftauchten.

Bis April 2021 hatten israelische Gesundheitsbehörden über mehr als 500 Krankenhausaufenthalte sowie 67 Todesfälle berichtet. Besonders betroffen waren junge Männer unter 30 Jahren, bei denen Myokarditis oder Perikarditis nach der zweiten Impfung auftrat. Die Daten zeigten klare Muster: Bei etwa einem Drittel der Patienten unter 30 Jahren war das Sicherheitssignal dokumentiert.

Währenddessen erweiterten US-Behörden am 10. Mai 2021 die Pfizer-Impfung bereits für Jugendliche ab 12 Jahren – Wochen nachdem Israel bereits Warnungen eingeleitet hatte. Die FDA gab erst am 25. Juni offiziell bekannt, dass das Präparat ein erhöhtes Risiko für Myokarditis darstelle.

Die CDC und FDA hatten bereits im März 2021 interne Analysen der israelischen Daten durchgeführt. Doch die US-Regierung verzögerte die öffentliche Warnung um mehrere Wochen, bis die offiziellen Informationen veröffentlich wurden. Diese Tatsache offenbart systematische Verzögerungen bei der Behandlung von Gesundheitsrisiken: Während Israel im Februar 2021 bereits warnendes Signal meldete, erweiterten US-Behörden die Impfkampagne erst Wochen später – ohne die bereits dokumentierten Risiken zu berücksichtigen.

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