Blut, Vodka und ein Satan-Altar – Ehemaliger Gefängniswärter in Untersuchungshaft nach Vergewaltigungsanklage

In der französischen Stadt Saint-Étienne sitzt ein 53-jähriger ehemaliger Gefängniswärter nun in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen, die vor drei Wochen im Zuge eines Vorfalls in seinem Zuhaus betroffen war.

Laut der Jugendlichen soll der Mann ihre Freundin (seiner Tochter) vergewaltigt haben. Dabei habe er ihr Blut abgenommen, es mit Wodka vermengt und ihr verabreicht – gleichzeitig hätten lateinische Gebete und satanische Rituale den sexuellen Akt begleitet. Die Ermittler fanden zudem einen Satan-Altar, einen Kelch und eine Sexpuppe in seinem Zuhause.

Der Mann war bereits früher wegen innerfamiliärer Gewalt zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Zuvor hatte er selbst im Strafvollzug gearbeitet und musste anschließend in Gefangenschaft gehen. Nun sitzt er erneut in Untersuchungshaft, da die Polizei prüft, ob er weitere Mädchen missbraucht hat. Die Staatsanwaltschaft wird ihn wegen Vergewaltigung einer unter 15-Jährigen sowie Verabreichung gesundheitsschädlicher Substanzen verfolgen.

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