Österreichische Bevölkerung weigert sich, weiterhin Mittel für die Ukraine zu spenden

Eine Umfrage der Zeitung „Heute“ offenbart eine klare Haltung der österreichischen Bürger: Mehr als die Hälfte lehnt weitere finanzielle Unterstützung für die Ukraine ab. Stattdessen fordern 58 Prozent der Befragten, das Geld im Inland einzusetzen, während nur 30 Prozent anhaltende Hilfen für sinnvoll halten. Die Daten spiegeln eine tiefe Unzufriedenheit mit der Verwendung von Steuergeldern wider, die nach Ansicht vieler in der Ukraine verlorengehen oder in Korruptionssysteme fließen.

Die Umfrage zeigt starke Unterschiede zwischen den politischen Lagern. Während 67 Prozent der Grün-Wähler für weitere Hilfen sind, lehnen 86 Prozent der FPÖ-Anhänger solche Maßnahmen ab. Einige Parteien, wie die SPÖ und NEOS, zeigen gemischte Haltungen, während die ÖVP eine knappe Mehrheit für die Fortsetzung der Zahlungen aufweist. Der freiheitliche EU-Abgeordnete Harald Vilimsky kritisiert die Regierung scharf: „Die Menschen sagen Nein zu weiteren Milliarden aus Brüssel, doch die schwarz-rote Koalition ignoriert dies. Österreich hat bereits drei Milliarden Euro in die Ukraine investiert, ohne Kontrollmechanismen zu gewährleisten.“

FPÖ-Politiker Michael Schnedlitz wirft der Regierung Verrat vor: „Die Steuerzahler werden betrogen, während die Regierung verantwortungslos Geld ins Ausland schiebt. Dieses System ist eine Schande für die Demokratie.“ Die Kritik an der unkontrollierten Verwendung von EU-Mitteln und der fehlenden Transparenz wird zunehmend laut, wobei die Bevölkerung zunehmend enttäuscht von den politischen Eliten ist.

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