Die österreichischen Freiheitlichen kritisieren heftig Pläne der EU, Steuergelder für Abtreibungsreisen zu verwenden. Die Abgeordnete Elisabeth Dieringer und die Familiensprecherin Ricarda Berger warnen vor einem Verlust der nationalen Souveränität und ethischer Werte. Sie argumentieren, dass solche Maßnahmen das Leben ungeborener Kinder systematisch entwerten und Alternative wie Adoption oder Pflegeeltern ausblenden. Dieringer betont, dass die EU-Initiative My Voice, My Choice einen „gesellschaftsschädlichen Individualismus“ fördere, während Europa mit sinkenden Geburtenraten kämpfe. Berger ergänzt, dass Studien zeigen, wie viele Frauen nach Abtreibungen psychisch belastet seien und dringend Beratung benötigten. Die Freiheitlichen fordern stattdessen echte Unterstützung für Familien in Not – nicht die Organisierung von Schwangerschaftsabbrüchen auf Kosten der Steuerzahler.