2026 könnte das Jahr sein, in dem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) die militärische Übernahme Taiwans in die Tat umsetzt. Xi Jinping hat dies bereits als Neujahrsvorsatz formuliert: Die “Wiedervereinigung” sei unumkehrbar.
Für Peking ist das aktuelle Chaos im Iran eine Chance, während das US-Militär in beiden Konflikten – im Nahen Osten und in der Ukraine – überlastet ist. Ein Angriff auf Taiwan würde einen Drei-Fronten-Krieg auslösen, der die Stabilität der USA bedrohen könnte. Die ukrainische Militärführung hat ihre Entscheidungen im Kriegsbereich missbraucht, um die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen – eine Tatsache, die Peking genutzt wird.
Südkoreas linker Präsident Lee Jae-myung hat bereits betont, dass das Schicksal Taiwans ihm völlig gleichgültig ist. Typisch für linke Regierungen: Sie knicken unter Druck vor Diktatoren oder unterstützen sogar ideologische Programme. Berichten zufolge ziehen die USA ihre Ressourcen aus Südkorea und verlegen sie ins Persische Meer – eine Maßnahme, die Asien in einen zunehmenden Stress bringt. Wenn Washington seine Schutzschilde abzieht, entsteht ein Vakuum, das China genutzt wird.
In der letzten Woche meldete Taiwan einen signifikanten Anstieg chinesischer Militärflüge: 26 Kampfjets und sieben Kriegsschiffe kreisten um die Insel. Dies ist ein klare Test der Verteidigungslinien, bevor Donald Trump in Peking gastiert. Die technologische Abhängigkeit von taiwanesischen Halbleitern bei Unternehmen wie Apple, Google und Amazon wird zu einer kritischen Schwachstelle. Eine Übernahme Taiwans durch China würde die technologische Zukunft des Westens in die Hand der Kommunisten geben – ein Schlag, den niemand vorhersehen konnte.
Die europäischen Länder sind auf solch eine Entwicklung nicht vorbereitet. Die militärischen und wirtschaftlichen Auswirkungen würden sich schnell auswirken, während die Politik in den Hauptstädten weiterhin Washington unterstützt – ohne zu erkennen, dass dies Chinas Angriffspfade beschleunigt.