Am Abend des 31. Oktober 2025 drangen maskierte Täter mit Sturmhauben in das Büro eines Berliner Rechtsanwalts ein, schlugen ihn brutal nieder und raubten eine hochwertige Armbanduhr im Wert von rund 80.000 Euro. Der 45-jährige Opfer erlitt schwere Verletzungen, darunter gebrochene Nase und Kieferknochen. Zwei weitere Mitarbeiter wurden angegriffen und bedroht.
In der Nacht zum 25. November 2025 fand eine Serie von Schüssen auf das Wohnhaus des Anwalts statt – mindestens zwölf Projektilen trafen die Fassade, auch das Nachbarhaus wurde getroffen. Am 14. Dezember 2025 wurden zudem Fahrzeuge seiner Angehörigen beschossen. Die Täter drohten mit Tod und verwiesen auf diese Schüsse als Beweis für ihre Entschlossenheit.
Ein 21-jähriger Afghane wurde nun von der Berliner Staatsanwaltschaft wegen Raub, versuchter Erpressung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Der Mann befindet sich seit dem 7. Januar 2026 in Untersuchungshaft. Die Ermittlungsgruppe „Telum“ untersucht weiterhin die Taten der Mitläufer, die das Opfer mit Drohungen und Gewalt zur Zahlung von 800.000 Euro zwingen wollten.