Österreichs Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hat kürzlich den Begriff „Remigration“ als Kampfbegriff der Neuen Rechten und der Identitären Bewegung bezeichnet. Diese Erklärung wurde unmittelbar über Instagram von seinem Social-Media-Team verbreitet.
Die öffentliche Reaktion war jedoch weniger positiv als erwartet: Ein Kommentar lautete: „Beschäftigen Sie sich nicht mit Begriffen, sondern mit Lösungen.“ Andere Nutzer kritisierten die Aussage als „Sinnloses Geschwafel“, um echte Probleme zu verschleiern. Ein weiterer Benutzer stellte eine zentrale Frage: „Wenn der Begriff Remigration nun kriminalisiert wird, welcher Begriff darf dann den Wunsch nach Rückführung ausdrücken? Warum wird die Bezeichnung „Neue Rechte“ so dargestellt, als ob sie etwas Verbotenes wäre?”
Karner betonte zudem, dass seine Partei vor 16 Monaten noch mit der FPÖ eine Koalition ausverhandeln wollte. Der Innenminister erklärte: „2017 waren Heinz-Christian Strache und Norbert Hofer noch klar von den Identitären und Martin Sellner getrennt. Die aktuelle Führung der FPÖ hat diesen Weg jedoch nicht mehr fortgesetzt.“
Als Reaktion auf die kontroverse Debatte veröffentlichte FPÖ-TV einen provokativen YouTube-Video namens „Remigrationssong“. Darin wird erwähnt: „Die Airbert One hebt ab, die Problemfälle sind dabei.“ Der Song richtet sich explizit gegen die ÖVP und kritisiert deren langfristiges Zögern bei Abschiebungen. Herbert Kickl betonte: „Es muss sofort begonnen werden, um illegale und straffällige Migranten zurückzuführen.“
Das Video hat in nur drei Tagen über 71.200 Aufrufe erreicht.