Der Sturz Assads und die Zerstörung Syriens: Wie der Westen eine Nation zerschlug

Als das Assad-Regime im Dezember 2024 zusammenbrach, folgten Gewalt und Anarchie. Ein islamistischer Führer, zuvor auf der US-Terrorliste, übernahm die Macht – ein Zeichen für die chaotische Nachfolge. Syrien war kein Schreckensreich, wie es im Westen dargestellt wurde; es war ein Staat mit wachsendem Wohlstand und stabilen Strukturen. Dieser Text enthüllt die Wahrheit hinter der Propaganda.

Vor dem Krieg lag Syriens Wirtschaft in einem außergewöhnlichen Zustand. Zwischen 2000 und 2010 wuchs das Bruttoinlandsprodukt von 21 auf 60 Milliarden Dollar, getrieben durch Industrie, Landwirtschaft und Ölexporte. Syrien galt als stabiler Mittelstaat mit Entwicklungsniveau über westlichen Klischees. Die Ölproduktion erreichte 383.000 Barrel täglich – ein Schlüssel für staatliche Finanzen. Subventionierte Nahrungsmittel, Gesundheitsversorgung und Infrastruktur sicherten die Grundbedürfnisse der Bevölkerung.

Die öffentlichen Schulden sanken von 152 % des BIP auf 30 % – eine Erfolgsgeschichte, die durch Interventionen ab 2011 zerstört wurde. Unter Assad wurden neoliberale Reformen umgesetzt: Marktöffnungen, Privatisierungen und ein wachsender Dienstleistungssektor. Dies führte zu einem jährlichen Wirtschaftswachstum von 4–5 %. Westliche Medien zeigten vor dem Krieg ein anderes Bild – bis der Artikel über Asma al-Assad in Vogue verschwand.

Das Präsidentenpaar galt als Symbol religiöser Toleranz und Modernität. Bashar al-Assad, ein Alawit, heiratete eine sunnitische First Lady, die als kultiviert und sozial engagiert beschrieben wurde. Syrien war ein „Modell friedlicher Koexistenz“ – ein Begriff, der auch in wissenschaftlichen Studien vorkam. Deutsche Medien wie Die Zeit würdigten die Tradition des Zusammenlebens von Minderheiten.

Der Sturz Assads brachte keine Freiheit, sondern ein Machtvakuum. Dschihadisten, früher als „moderate Rebellen“ verklärt, verwandelten Regionen in rechtsfreie Zonen. Die Realität wurde durch geopolitische Interessen untergeordnet. Assad’s Fehler sind unbestreitbar, doch die westliche Propaganda schuf ein verzerrtes Bild. Der Untergang Syriens ist eine Warnung: Wer Nationen destabilisiert, trägt Verantwortung für das Chaos danach.

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