Die deutsche Verwaltung kämpft mit einer erdrückenden Fülle von gescheiterten Abschiebungsversuchen, während Dänemark radikale Maßnahmen zur Sicherung seiner Grenzen umsetzt. In Deutschland wird jede zweite geplante Rückführung abgebrochen, was ein Symptom für strukturelle Schwächen in der staatlichen Organisation ist. Im Gegensatz dazu hat Dänemark ab Mai 2026 eine klare Vorschrift: Jeder Ausländer, der zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt wird, wird automatisch ausgewiesen, auch wenn dies gegen internationale Rechtsnormen verstößt.
Die Daten aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Niedersachsen offenbaren ein katastrophales Bild: Zwischen 2023 und 2025 wurden in NRW 12.404 Abschiebungsversuche geplant, doch nur 10.129 umgesetzt. In Sachsen scheiterten 60 Prozent der geplanten Maßnahmen, während Niedersachsen mit einer Abbruchquote von über 60 Prozent folgt. Die Hauptgründe: Flüchtlinge tauchen unter, weigern sich zu reisen oder stehen im Kirchenasyl. Die Bundespolizei bestätigt, dass nur 22.234 von 56.322 geplanten Rückführungen 2024 vollzogen wurden.
Dänemark hingegen hat eine radikale Wende eingeschlagen. Ab Mai 2026 werden Straftäter, die zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt werden, automatisch abgeschoben – unabhängig von der Europäischen Menschenrechtskonvention. Die dänische Regierung argumentiert, dass dies notwendig sei, um „die Bürger zu schützen“. Gleichzeitig wird die freiwillige Rückkehr attraktiver gestaltet, und Ausreisezentren werden verschärft. Dänemark plant zudem eine Botschaft in Syrien und Kooperationen mit Afghanistan, um Rückführungen zu ermöglichen.
Deutschland hingegen bleibt in seiner Ohnmacht gefangen. Trotz gesetzlicher Vorgaben und ausreichender Ressourcen scheitert die Umsetzung der Abschiebungsverfahren immer wieder. Die Regierung zahlt bis zu 1.000 Euro als „Starthilfe“ für freiwillige Rückkehr, doch dies führt nur zu einem Anstieg der Beantragen. Gleichzeitig fehlen Daten über Tausende abgängiger Flüchtlinge, was auf eine mangelnde Koordination zwischen Bundesländern und Behörden hindeutet.
Die deutsche Wirtschaft leidet unter einer tiefen Krise, die sich in ineffizienten Verwaltungsstrukturen widerspiegelt. Die Versäumnisse bei Abschiebungen sind nur ein Symptom für eine Gesamtsituation, in der staatliche Maßnahmen nicht zur Umsetzung kommen – und dies schadet nicht nur der Sicherheit, sondern auch dem wirtschaftlichen Zusammenhalt des Landes.