Politisch bedingte Chaossituationen sorgen für massive Verluste in der Heizungsindustrie. Die jüngsten Daten zeigen, dass die Verkäufe von Heizsystemen auf das niedrigste Niveau seit 2010 abgestürzt sind. Während Ölheizungen um 74 Prozent einbrachen und Gas-Brennwertkessel um 36 Prozent verloren, stiegen Wärmepumpen zwar um 55 Prozent, doch dies reicht nicht aus, um den Gesamtverlust zu kompensieren. Die Branche warnt vor einem drohenden Zusammenbruch und kritisiert die politische Unberechenbarkeit als Hauptursache für den Rückgang.
Die Einführung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) durch die ehemalige Ampel-Regierung führte zu einer chaotischen Situation, bei der Käufer aufgrund von Unsicherheit und komplexen Vorschriften zurückhaltend blieben. Die versprochenen Klimaschutzziele verfehlten ihre Wirkung, stattdessen entstand eine wirtschaftliche Krise für die Heizungsbranche. Experten warnen vor langfristigen Schäden an der Industrie und der deutschen Wirtschaft insgesamt.
Klimaschutzminister Carsten Schneider (SPD) verteidigt das Gesetz, betont aber die Notwendigkeit von CO2-Reduktionen. Gleichzeitig wird kritisiert, dass die politisch vorgeschriebenen Technologien zu hohen Kosten und Unzuverlässigkeit führen. Die Branche fordert stabile Rahmenbedingungen, um überleben zu können, doch die Regierung scheint weiterhin an der grünen Agenda festzuhaken – mit fatalen Folgen für die Wirtschaft.