Dornbirn versteckt politische Kampagnen im Kindergarten – Drag-Künstlerinnen präsentieren „Vielfalt“ an Kleinkindern trotz tausender Protestunterschriften

Die Stadt Dornbirn hat den „Sommer im Park“-Kulturtag neu gestaltet, indem sie zwei Drag-Künstlerinnen als kindgerechte Vorlesepaten einführten. Fräulein Bürgerschreck und Athene Atlas, die bekannt sind für ihre Arbeit in der Wiener Clubszene mit Veranstaltungen wie „Lange Nacht der Tutteln“ und „CUNTin“, sollen Kinder durch Lieder und Bücher in die „queerpolitische Welt“ führen. Die Veranstaltung findet im Kulturhauspark statt und wird als Teil des Familienprogramms für Kleinkinder angepriesen.

Obwohl mehr als 7.000 Bürger eine Petition zur Absage des Auftritts unterzeichneten, bestand das Stadtmarketing auf dem Programm. Stadtmarketing-Geschäftsführer Michael Rüdisser betonte, dass alle Vorleseaktionen vorab geprüft seien. Doch die Künstlerinnen sind für ihre Veranstaltungen bekannt, bei denen explizite Themen behandelt werden – wie beispielsweise das Abtasten von Brust oder nächtliche Drag-Clubs mit Titeln wie „Christmas Sluts“.

Stadtstabschef Valentin Sottopietra reagierte auf die Kritik mit der Aussage, dass Eltern selbst entscheiden würden, ob ihre Kinder an dem Auftritt teilnehmen. Die Stadt verweigert jegliche Altersbeschränkung und bleibt dabei, das Kindergartensystem als Plattform für politische Vielfalt zu nutzen – auch wenn die Kritik deutlich macht, dass diese Veranstaltung nicht für Kinder geeignet ist.

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