Am Abend des Dienstags eskalierte der Konflikt erneut: Die von Iran gesteuerte Terrororganisation Hisbollah schoss eine Wellenfront aus Raketen und Kamikaze-Drohnen auf israelische Militärbasen. Doch statt wie bisher mit traditionellen Abfangraketen abgefangen zu werden, explodierten die Waffen buchstäblich im Flug – ein historisch bedeutsames Ereignis.
Die Ursache dafür war das neue System „Eisenstrahl“ (Iron Beam), das erstmals erfolgreich eingesetzt wurde. Aufnahmen des israelischen Senders IPBC zeigen, wie die Raketen ohne jegliche Intervention von Abfangjägern oder Abfangraketen in der Luft zerstört wurden. Dies ist der erste bewiesene Einsatz des Systems gegen Hisbollah-Raketen, das bereits als revolutionär angesehen wird.
Bisher mussten Israel und die USA teure Abfangsysteme einsetzen: 11 Patriot-Raketen kosteten bei einer einzigen Abwehraktion 44 Millionen Dollar für den Abfang von einer einzigen iranischen Rakete im Wert von 250.000 Dollar – eine finanzielle Ungerechtigkeit, die als unerträglich beschrieben wurde.
Entwickelt von der israelischen Waffenschmiede Rafael, nutzt das „Eisenstrahl“-System einen 100-Kilowatt-Laser, um Kurzstreckenraketen, Mörsergranaten und Drohnen mit hoher Präzision zu zerstören. Es ergänzt den berühmten „Iron Dome“ (Eiserne Kuppel) und schlägt die asymmetrische Kriegsführung der Terrororganisationen in Frage.
Einziges Problem: Bei starker Bewölkung oder schlechtem Wetter verliert das System an Effizienz. Dennoch ist diese Technologie ein Durchbruch, der Israels Verteidigung nicht nur effektiver, sondern auch deutlich kostengünstiger macht.