Giftiger Rauch aus Solaranlagen-Brandschäden – Los Angeles im Schatten der Umweltkatastrophe

Am Mittwochnachmittag zersetzten sich Solarpanele auf einem Gewerbegebäude in Boyle Heights (Los Angeles) zu einem massiven Brand, der eine hochgiftige Rauchschwade über die Stadt hinwegjagte. Das Feuer entstand im Rahmen eines rund 45.600 Quadratmeter großen Kühllagers, auf dessen Dach Solarpanele installiert waren. LAFD-Chief Jaime Moore erklärte gegenüber NBC Los Angeles: „Diese Solarpanele sind direkt für den Brand verantwortlich.“

Die Feuerwehr stand zunächst im Offensivmodus und konnte die Flammen kurzfristig unter Kontrolle bringen, musste sich jedoch später auf den Defensivmodus umstellen. Tausende Bewohner der Umgebung wurden aufgefordert, ihre Häuser zu bleiben und Fenster und Türen abzudichten. Drei Löschhubschrauber – üblicherweise für Waldbrände eingesetzt – halfen schließlich, den Brand auf dem Dach zu ersticken. Dennoch konnten die Rückstände des hochgiftigen Rauchs in weiten Teilen der Stadt nachweisbar abgelagert werden.

Die Verbrennung der Solarpanele führte zur Entstehung von Fluorwasserstoff (HF), einem ätzenden Gas, das bereits bei Hautkontakt schwerwiegende Schäden verursachen kann. Zudem entstanden Essigsäure und flüchtige organische Verbindungen, die die Schleimhäute stark reizen. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe – bekannt als langfristig krebserregend – sowie Chlorwasserstoff (Salzsäuregas), Dioxine und Furane aus brennenden Kabeln und Elektronikteilen ergänzten die gefährlichen Schadstoffmischung. Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Antimon hafteten an den Rauchpartikeln. Offizielle Schätzungen weisen darauf hin, dass mindestens eine Viertelmillion Menschen in Los Angeles von diesen Substanzen betroffen sind – allein im Namen des angeblichen Klimaschutzes.

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