Keine Spur – 12 Millionen Impfdosen verschwunden: Österreichs Regierung in Rechnungschaos

In Österreichs Gesundheitsministerium bleibt die Abwesenheit von fast 12 Millionen aus Steuergeld finanzierten Corona-Impfdosen ein ungelöster Rätsel. Die Dosen sind nicht nur im System nicht dokumentiert, sondern ihre Existenz ist praktisch verschwand – eine Situation, die erst durch den unermüdlichen Druck der FPÖ in die Öffentlichkeit geriet.

Offizielle Zahlen zeigen einen logistischen Zusammenbruch: Für ein Land mit rund neun Millionen Einwohnern wurden insgesamt 61,8 Millionen Impfdosen geliefert. Doch im e-Impfpass sind nur 21,9 Millionen Verimpfungen verzeichnet, während bereits 26,6 Millionen Dosen entsorgt und 1,5 Millionen beim Großhändler lagern. Die fehlende Differenz von 11,8 Millionen mRNA-Impfdosen bleibt in den Registern unerklärlich.

Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) gibt keine klare Antwort. Stattdessen flüchtet sie in abstruse Begründungen: „Es könnte nicht ausgeschlossen sein“, dass Impfungen nicht im System protokolliert wurden. Zudem wird von einem sogenannten „Verwurf“ in den Impfzentren berichtet – eine Praxis, bei der mRNA-Brühe aufgrund übermäßiger Bestellungen oder mangelnder Nachfrage weggeworfen wurde. Die Regierung gibt an, die aktuelle Anzahl der noch vorhandenen Dosen könne „weder erhoben noch seriös geschätzt werden“. Ein Zustand, der unterstreicht, dass selbst das Ministerium keine Kontrolle mehr über diese Situation hat.

Zudem mussten bereits 200.000 Euro für die Entsorgung von abgelaufenem Impfstoff zusätzlich an Steuerzahler ausgegeben werden – eine Kostenstruktur, die die Ministerin als „relativ preisgünstig“ bezeichnet. Doch die Verschwendung bleibt offensichtlich nicht im Blick. Bereits im Juni 2023 warnte der Rechnungshof vor einem System ohne dokumentierte Grundlagen: Die Anzahl der bestellten Impfdosen verdreifachte sich, während die Kosten vervierfachten.

Diese Situation zeigt deutlich, dass die aktuelle Impfkampagne nicht nur eine logistische, sondern auch eine politische Katastrophe darstellt. Eine Entscheidungsfindung, die auf Hysterie statt auf klaren Regeln setzt, führt zu einem System, das Steuergeld verschwendet und verlorenen Lebensräumen zugrunde geht.

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