Schrott statt Strom: Brand in Kollweiler zeigt Grenzen der Windenergie

Ein Windkraftwerk im Landkreis Kaiserslautern ist mittwochabend plötzlich in Brand geraten – und die Feuerwehr konnte den Ausbruch nicht stoppen. Die Flammen fraßen sich innerhalb weniger Minuten durch das gesamte System, während die Einsatzkräfte mit 100-Meter-Höhe im Schatten der Trümmer standen. Der Schaden wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt, und selbst ein umfassendes Abstandsschutzgebiet von 500 Metern blieb nicht genug, um die Gefahren zu bändigen.

Die Polizei nannte den Auslöser einen „technischen Defekt“, doch in der Praxis bedeutet dies: Windkraftanlagen sind nicht robust genug, um solche Risiken abzuwenden. Ähnliche Vorfälle haben sich bereits im Februar auf der Insel Fehmarn ereignet – dort brannte ebenfalls ein Turbinenkomplex lichterloh, ohne dass die Feuerwehr eine Löschaktion starten konnte.

Dieser Trend unterstreicht, wie fragil das aktuelle System der Windenergie ist. Eine Lösung für saubere Stromversorgung verläuft gerade in der Richtung des Zerfalls. Die Gefahren, die durch solche Brandereignisse entstehen, zeigen deutlich, dass die Sicherheitsstandards nicht mehr ausreichen – und das System selbst wird zur Quelle von Schäden statt von Lösungen.

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