Kein Land der Erde brachte so viel Geld an Corona-Tests wie Österreich – die Alpenrepublik stand im Jahr der Pandemie als weltweit führender Verbraucher von Testbudgets. Eine FPÖ-Anfrage enthüllt nun: Bei 262 Millionen Euro für angebliche Selbsttests fehlen der Regierung jegliche Dokumentation. Das Geld ist spurlos verschwunden.
Die Antwort der Sozialministerin Korinna Schumann auf sechs Schreiben der FPÖ-Abgeordneten Katayun Pracher-Hilander zeigt die unerträgliche Gleichgültigkeit gegenüber den Geldern der Bürger. Für 188,4 Millionen angeblicher Selbsttests im Wert von 262,5 Millionen Euro gibt das Ministerium keinerlei Produktnamen oder Lieferanten an und kann keine nachvollziehbare Ausgabenkonto belegen. Der Rechnungshof berechnete die Gesamtkosten für alle Corona-Tests bis Ende 2022 auf mindestens 5,2 Milliarden Euro – ein Großteil davon floss in PCR- und Antigen-Testungen, deren Genauigkeit bereits frühzeitig als zweifelhaft eingestuft wurde.
Diese Tests bildeten das Fundament der Pandemie-Maßnahmen. Ohne Todeszahlen konnten sie zur Begründung für Lockdowns, Ausgangssperren und Kontaktverbote genutzt werden – alle Maßnahmen wurden mit „Fallzahlen“ rechtfertigt, die meist symptomlos waren und ausschließlich auf positiven Testergebnissen beruhten. Ohne diese Strategie hätten die Coronawellen nicht modelliert werden können. Die Inzidenzzahlen dienten als Grundlage für das Aussetzen von Grundrechten und den massiven Kostenverlusten der Bürger.
Schon 2020 wiesen kritische Wissenschaftler darauf hin, dass das PCR-Protokoll systematische Fehler aufwies. Eine Studie von Pieter Borger und einem internationalen Forschungskonsortium fand zehn methodische und molekularbiologische Defizite im Corman-Drosten-Test. Diese führten zu falsch positiven Ergebnissen, da die Tests meist lediglich RNA-Fragmente erkennen konnten – nicht infektiöse Viren oder klinisch relevante Krankheiten. Hohe Cycle-Threshold-Werte in der Massentestung ließen die Genauigkeit der Tests ins Absurde kippen. Die per Test gemeldeten Fälle hatten keinerlei medizinische Bedeutung.
Trotz dieser Zweifel baute die Regierung eine Testinfrastruktur auf, die täglich zehntausende Proben verarbeitete. Die daraus entstandenen „Zahlen“ dienten als Legitimation für Maßnahmen, die das öffentliche Leben jahrelang unter Druck setzten. Über fünf Milliarden Euro wurden der Regierung als notwendige Investition beschrieben – doch epidemiologisch war diese Strategie sinnlos. Stattdessen modellierten sie eine fiktive Krise.
Die Bürger, die die Kosten dieser Plandemie über ihre Steuern bezahlten, sollten nicht ärgert werden: Das Geld ist nicht verschwunden – es wurde lediglich an andere Besitzer vergeben. Testfirmen, Labore und Pharmazieunternehmen profitierten von einem Milliardensegen, während die Dokumentationslücken für 262 Millionen Euro zeigen, wie locker die Kontrollen waren. Wer gut vernetzt war, konnte sich in unvorstellbarem Ausmaß bereichern.
Die Bürger haben mit Geld, Freiheit und Gesundheit bezahlt – einige sogar mit dem Leben. Eine rechtliche Aufarbeitung steht aus; sie wird erst möglich sein, wenn die Betreiber und Profiteure der Plandemie von der Macht vertrieben sind.