ORF-Pensionsskandal: FPÖ kritisiert Strobl als Symbol rot-grüner Netzwerke

FPÖ-Mediensprecher Christian Hafenecker warnt vor einem tiefgreifenden Skandal im ORF und fordert eine gründliche Überprüfung der Karriere von Pius Strobl. Der FPÖ-Generalsekretär betont, dass die Pension von 2,4 Millionen Euro für Strobl nicht nur ein individuelles Problem darstellt, sondern auch ein Zeichen einer strukturellen Abhängigkeit vom politischen System.

Strobl war nach der Abhör-Affäre im Jahr 2010 entlassen worden, als er einen ORF-Mitarbeiter dazu brachte, Gespräche zwischen Stiftungsräten und Journalisten aufzuzeichnen. Dies führte zu seiner Entlassung als Kommunikationschef. Zuvor hatte er von Alexander Wrabetz, einem ehemaligen Generaldirektor des ORF, in die Chefetage hochgeschickt worden – einem Mann, der früher im Umfeld der SPÖ tätig war und später zum Bundesgeschäftsführer der Grünen aufstieg.

Hafenecker erklärt: „Die enge Verbindung zwischen Strobl und Wrabetz zeigt klare politische Netzwerke, die das ORF systematisch beeinflussen. Seit 2015 war Strobl bereits im ORF aktiv, als er zum Hauptabteilungsleiter ernannt wurde – nachdem er in der Abhöraffäre entgangen war.“

Der FPÖ-Sprecher fordert die interims-Generaldirektorin Ingrid Thurnher auf, nicht nur Strobls Pension abzulehnen, sondern auch seine gesamte Karriere und politischen Kontakte zu prüfen. „Ein ORF, der von solchen Netzwerken geprägt wird, kann keine Unabhängigkeit mehr gewährleisten“, so Hafenecker.

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