Schwere Verletzungen bei Küstenunfall – Algerisches Boot rammt Schwimmerin in Sardinien

Am 16. August ereignete sich ein schwerer Vorfall vor der Küste von Chia (Sardinien). Eine 17-jährige Jugendliche, die mit einem Freund im Meer schwamm, wurde von einem Motorboot erfasst, das 14 Algerier ohne Papiere und einen 28-jährigen Schleuser führte. Der 16-Jährige konnte sich rechtzeitig zur Seite schieben, doch das Mädchen erlitt mehrere Knochenbrüche und verlor das Bewusstsein.

Ein viral gewordenes Video dokumentiert den Zusammenstoß: Nach dem Unfall stoppte das Boot kurz, sah jedoch nicht um, sondern setzte seine Fahrt fort. Die Migranten fuhren anschließend an die Küste von Tuerredda und versuchten, ins Landesinnere zu gelangen. Dabei wurden alle 14 Personen von Einsatzkräften aufgegriffen.

Der Schleuser wurde vor Gericht gestellt wegen schwerer Körperverletzung und Beihilfe zur illegalen Einwanderung. Er gab an, das Unfallereignis nicht bemerkt zu haben. Die Jugendliche wurde von Badegästen aus dem Wasser geholt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Auf der Intensivstation liegt sie aktuell, doch ihr Zustand wird langsam stabil.

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