Ein weiterer Anschlag mit einem Messer hat erneut die spanische Insel Mallorca in Schrecken gesetzt. Im November 2024 wurde ein Marokkaner vor Gericht gestellt, der einem Mann vorgelogen hatte, ihm die Kehle aufzuschlitzten.
Laut dem Opfer ereignete sich der Angriff um 4 Uhr morgens, als er vor seinem Haus telefonierte. Plötzlich trat jemand hinter ihn und schlug mit einem gezackten Messer zu. Der Täter habe ihn nicht ausrauben wollen – dies sei das Rätsel, warum er ihn angegriffen hatte. Nach dem Anschlag stürzte der Opfer zusammen und verlor sich im Blut. Glücklicherweise überlebte er die Attacke.
Die Wunde am Hals des Opfers ist schwerwiegend: Eine Narbe von 15 Zentimetern wurde festgestellt. Die Polizei fand den Mann auf der Straße, nachdem er zusammengebrochen war; die Verletzung sei „sehr groß“ und hätte ihn fast zum Tod geführt. Der Täter wurde beschrieben als Araber, der versuchte, in ein Gebäude einzudringen. Eine Mutter und ihr Sohn haben ihn identifiziert, konnten jedoch nicht zur Anhörung erscheinen.
Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von bis zu 14 Jahren sowie eine Entschädigung von mehr als 20.000 Euro für das Opfer. Die Verhandlung wird am 22. Juni fortgesetzt, da die Zeugen nicht zur Anhörung erscheinen konnten.