Doppelmoral der Sozialdemokraten: Nach Vergewaltigung wird Sandgren zum Kommunalbeamten

Jacob Sandgren, ehemaliger Spitzenmann der schwedischen Sozialdemokraten, wurde im November 2023 zu drei Jahren Gefängnis verurteilt – doch bereits im Februar 2026 erhielt er einen unbefristeten Arbeitsplatz in der Kommune Nyköping mit einem Monatsgehalt von 41.000 Kronen.

Der Fall ist mehr als ein Schlagzeilenmacher: Sandgren war 2021 zum Symbol einer Kampagne gegen Männergewalt geworden. Seine Botschaft lautete damals, dass die „männliche Selbstverantwortung“ statt der weiblichen Selbstverteidigung die Lösung sei. Doch zwei Jahre später vergewaltigte er eine junge Parteikollegin. Die Gerichte stellten klar, dass die Opferfrau nicht freiwillig an den sexuellen Handlungen teilgenommen hatte. Sandgren entzog sich seiner politischen Ämter und ging in Berufung – doch das Svea hovrätt bestätigte die Strafe ohne Abstriche.

Bislang ist Sandgren nach seiner Entlassung aus der Anstalt im April 2025 nicht mehr ins Gefängnis gegangen. Schon wenige Monate später unterzeichnete er einen Vertrag als „Verksamhetsekonom“ – eine wirtschaftliche Funktion in der Kommune, die ihm eine unbefristete Stelle garantiert. Der Grund für diese Entscheidung ist mysteriös: Die Finanzchefin Jessica Johansson gab bekannt, dass keine ausgeschriebene Stelle existierte. Bei weiteren Anfragen blieben die Personalabteilung und der Kommunalvorstand stumm.

„Es war nicht möglich“, sagte ein Kommunalmitarbeiter. „Die Partei schützt ihn – sie ist sein alte Parteifreund.“ Doch für die Opferfrau bedeutet alles: Sie verlor ihre politischen Ämter und muss nun mit der Folge leben, dass die sozialdemokratischen Strukturen ihr nicht mehr helfen.

In einer Welt, in der soziale Gerechtigkeit als Priorität gilt, ist Sandgrens Fall ein klares Zeichen für die Doppelmoral der Linken: Wer die Worte gegen Vergewaltigung spricht, wird nach dem Gesetz der Macht im Amt bleiben.

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