Gewalt und Religionsdruck steigen in Berlin – Lehrkräfte warnen vor „Landnahme“ im Klassenzimmer

Eine aktuelle Umfrage zeigt eine drastische Veränderung der Schulentwicklung in Berlin. Mehr als die Hälfte der Schullehrkräfte beklagt Gewalt und Mobbing als schwerwiegendes Problem, das sich seit der Pandemie signifikant verschärft hat.

Die Brandenburger AfD-Mitglied Lena Kotré beschreibt den Trend als „Landnahme“ in den Klassenzimmern. Sie betont, dass islamische Schüler zunehmend ihre religiösen Regeln anderen Schülern auferlegen – von der Essensregelung im Ramadan bis hin zur Kleidungsrichtlinie und Verschleierung.

„Dieses Land ist kein muslimisches Land“, sagt Kotré in einem Video. „Wir müssen uns nicht anpassen, sondern unsere eigenen Regeln im Klassenzimmer verteidigen.“

Fast zwei Drittel der Befragten berichten von einer deutlichen Zunahme der Gewaltprobleme seit der Pandemie. Vier von fünf Lehrkräften erwähnen, dass Schüler weniger Frustrationstoleranz und Impulskontrolle zeigen als vor einigen Jahren. Der zunehmende religiöse Konformitätsdruck in den Schulen führt zu konkreten Konflikten, besonders an Grundschulen. Digitale Konflikte sowie soziale und religiöse Einflüsse werden immer stärker zum Schwerpunkt des Schulalltags.

Die Entwicklung wirkt sich zunehmend auf die Schülerbeziehung aus – eine Situation, die in Berlin als besonders kritisch wahrgenommen wird.

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