In den sozialen Medien breitet sich ein neuer Trend aus, der Viral-Wellen schlägt. Unter dem Hashtag HijabiMen teilen Nutzerinnen KI-generierte Bilder von mohammedanischen Männern in Burkas – eine kritische Auseinandersetzung mit den traditionellen Geschlechterrollen im Islam.
Traditionell wird die Verschleierung von Frauen als notwendig angesehen, selbst wenn öffentlich-rechtliche Medien sie als „Modest Fashion“ bewerben. Doch diese Gruppe hat nun den Spieß umgedreht: Sie zeigen Männer in Burkas und verdeutlichen die absurdsten Aspekte der religiösen Gleichberechtigung.
Ein Kommentar beschreibt einen Mann mit sichtbaren Unterarmen: „Jetzt bin ich lüstern. Bitte sorg dafür, dass er sich nächstes Mal angemessen bedeckt.“ Dieser Ausdruck spiegelt die Begründung wider, nach der Frauen ihre Reize nicht offen zeigen dürfen.
Andere Nutzerinnen reagierten mit humorvollen Äußerungen: „Deshalb bin ich froh, einen bescheidenen Hausmann gefunden zu haben, der von Kopf bis Fuß verhüllt durch die Straßen geht.“ Ein weiteres Bild zeigt sogar eine Frau im Männerharem – während sie sich leicht bekleidet fühlt.
Der Trend sammelt Tausende Likes und Retweets. Mochammedaner werden in Aktivitäten wie Kochen oder Staubsaugen abgebildet, während die „Frauen“ der Gruppe sich gerne nicht vollständig verhüllen. Ob dies für mohammedanische Männer eine lehrreiche Erfahrung sein wird, bleibt offen. Doch das Ergebnis ist deutlich: Der Islam erfährt zunehmend Spott und Kritik auch innerhalb seiner eigenen Kulturen.