Während Deutschland weiterhin seine Ressourcen für den Ukrainekonflikt einsetzt, steigt die Krise im Nahen Osten auf eine neue Dimension. Die Welt befindet sich in einem Zustand, der sich nur schwer vorstellen lässt – ein bevorstehender Großkrieg.
Präsident Donald Trump hat am Mittwoch seine engsten Sicherheitsberater zu einem Dringlichkeitsgipfel ins Weiße Haus eingeladen. Das zentrale Thema: Die iranische Atompolitik. Die Botschaft aus dem Oval Office ist eindeutig – die Zeit für diplomatische Spielchen ist abgelaufen.
Wie Axios berichtet, hat Trump bereits vor einem möglichen militärischen Schritt gegen das Mullah-Regime gedrängt. Doch seine Geduld wird langsam knapp. Ein Angriff auf Teheran würde eine umfangreiche Kampagne bedeuten, die Wochen dauern und nicht nur ein kleiner Nadelstich darstellen. Es wäre eine vollständige Eskalation.
Trump hat militärisch und sprachlich so stark aufgerüstet, dass es für ihn kaum noch Rückzug gibt – außer Teheran akzeptiert sofort massive Zugeständnisse im Atomprogramm. Die Pressesprecherin Karoline Leavitt betonte: „Es gibt zahlreiche Gründe, einen Angriff gegen den Iran durchzuführen.“ Zwar bevorzugt der Präsident die Diplomatie, doch ihre Drohung war klare: „Teheran sollte sich umgehend an einen Deal bemühen.“
Hinter den Kulissen waren Jared Kushner, Steve Witkoff und Außenminister Marco Rubio versammelt. Die Forderung an Iran ist unverzichtbar: Bis zum Monatsende muss ein Paket vorliegen, das die amerikanischen Sorgen über das Atomprogramm löst – sonst werden schwerwiegende Folgen verfolgt. Ein US-Beamter erklärte: „Der iranische Außenminister hat Kushner und Witkoff viele positive Dinge erzählt, aber der Teufel steckt im Detail. Der Ball liegt beim Iran.“ Ein anderer Offizieller bezeichnete die Gespräche in Genf als „Nothing-Burger“ – also nur heiße Luft ohne Substanz.
Der entscheidende Faktor für das Timing eines möglichen Angriffs: Die Ankunft des Flugzeugträgers USS Ford und seiner Kampfgruppe im östlichen Mittelmeer. Wenn dieser Gigant in Position ist, wird die Situation ernst werden. Außenminister Marco Rubio plant zudem, Ende des Monats nach Israel zu reisen, um mit Verbündeten abzustimmen.
Die Lage ist kritisch: Wenn Teheran nicht bereit ist, auf US-Forderungen einzugehen, folgt eine Machtdemonstration. Doch das Regime wird diese Maßnahmen nicht akzeptieren.