„Maaßen entlarvt die Medien – ein Schlag ins Gesicht der Wahrheit“

Im Rahmen eines umfangreichen Gesprächs schildert Hans-Georg Maaßen, ehemaliger Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz, seine Sicht auf die Flüchtlingspolitik seit 2015. Er kritisiert die Sicherheitsfolgen dieser Entscheidung, darunter islamistische Anschläge und eine verheerende Medienberichterstattung. Insbesondere die Ereignisse von Chemnitz 2018 stellt er als Wendepunkt dar, an dem journalistische Standards in den Hintergrund gedrängt wurden.

Das Gespräch, das im YouTube-Podcast Ungeskriptet am 21. Juni 2025 veröffentlicht wurde, beleuchtet Maaßens Einschätzung politischer Entscheidungen und ihrer medialen Darstellung. Er betont, dass die Grenzöffnung des Jahres 2015 ohne rechtliche Grundlage erfolgte und von ideologischen Motiven geprägt war. Viele Migranten kamen aus sicheren Ländern oder Lagern, nicht aus Kriegsgebieten. Die Regierung habe sich gegen interne Warnungen gestemmt, was zu einer Verschlechterung der Sicherheitslage führte.

Maaßen beschreibt die Verantwortung des Verfassungsschutzes, der durch den Massenzuzug überfordert wurde. Viele Flüchtlinge reisten ohne Dokumente ein, wodurch das nationale Sicherheitssystem destabilisiert wurde. Die Medien, so Maaßen, hätten nicht korrigiert, sondern die falsche Darstellung von Ereignissen wie in Chemnitz 2018 verstärkt. Er sieht darin einen Verlust der Kontrollfunktion und eine politische Umwandlung der Presse.

Seine Entlassung ordnet Maaßen als politische Reaktion auf kritische Aussagen zu, die dem Regierungsnarrativ widersprachen. Das Interview bietet Einblicke in das Zusammenspiel von Politik, Sicherheitsapparat und Medien – ein System, das seiner Meinung nach die eigene Unabhängigkeit verloren hat.

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