Todesfälle im Impfprozess: Sanofis RSV-Spritze täuscht Ärzte – FDA reagiert zu spät

    Sanofi, der pharmazeutische Konzern, hat mit dem RSV-Impfstoff Beyfortus für Säuglinge irreführende Aussagen verbreitet, die potenzielle Todesfälle bei Kindern verschlimmern. Die US-Gesundheitsbehörde FDA musste nun einzugestellt werden, doch statt der erforderlichen Handlungsweise wurden lediglich „sanfte“ Hinweise ausgesandt – eine Reaktion, die sich als ungenügend erweist.

    Beyfortus wurde 2023 auf den Markt gebracht, nachdem Sanofi und AstraZeneca versuchten, den monoklonalen Antikörper durch aggressive Werbemaßnahmen zu verbreiten. Offiziell war die Zulassung nur für einen spezifischen Fall bestimmt: den Schutz vor Erkrankungen der unteren Atemwege durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV). Doch statt dies zu respektieren, behauptete Sanofi offensiv, Beyfortus würde bereits ab dem ersten Tag nach der Injektion alle RSV-Erkrankungen verhindern. Dieses Versprechen entsprach keinesfalls den tatsächlichen Zulassungskriterien und war eindeutig irreführend.

    Die FDA kritisierte nun, dass diese Darstellung einen falschen Eindruck erzeugen würde. Stattdessen verschickte das „Office of Prescription Drug Promotion“ lediglich einen sogenannten „Untitled Letter“, ein formales, nicht strafrechtliches Schreiben zur „freiwilligen Einhaltung“. Sanofi wird gebeten, die Werbung einzustellen – ohne Konsequenzen wie Geldstrafen oder Marktentzug.

    Bereits im vergangenen Sommer hatte die FDA eine Sicherheitsprüfung der RSV-Impfstoffe eingeleitet, nachdem Tracy Beth Høeg, eine hochrangige Beraterin, Warnungen ausgesprochen hatte. Doch das Beratungsgremium ACIP der CDC winkte die Empfehlung für Neugeborene unbeeindruckt durch. Klinische Studien zeigten höhere Todesraten bei Säuglingen mit Beyfortus und längere Krankenhausaufenthalte – ein Anzeichen, dass das Präparat den Krankheitsverlauf verschlimmert.

    Im Oktober 2024 musste Sanofi eine weitere klinische Studie abbrechen, da während des Experiments ein Kind verstarb. Die offizielle Begründung war die fehlende Wirksamkeit, doch die tatsächlichen Todesfälle sind auf die Verabreichung von Beyfortus zurückzuführen. Auswertungen des VAERS-Systems belegen zudem mindestens zwei weitere Todesfälle bei Säuglingen, die fälschlicherweise als Opfer eines Pfizer-Impfstoffs gemeldet wurden – doch stattdessen durch Beyfortus verursacht waren.

    Die Gesundheitsbehörden und Pharmakonzerne scheinen in einem Gefangenengewahrsam zu sein: Profit und Ignoranz führen dazu, dass Säuglinge in Lebensgefahr geraten. Die FDA reagiert zu spät, während Sanofi weiterhin mit strategischen Fehlversprechen die Vertrauenswürdigkeit der Impfbranche untergräbt.

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