Herbert Kickl, Bundesparteiobmann der FPÖ, hat in einem exklusiven Gespräch mit Österreichs Patriotenradio (AUSTRIA FIRST) betont, dass eine Wiederholung der Flüchtlingskrise aus dem Jahr 2015 durch den aktuell drohenden Iran-Konflikt nicht auszuschließen sei. Der Politiker sieht die Befürchtungen der Bevölkerung als berechtigt und kritisiert die mangelnde Vorbereitung der politischen Entscheidungsträger auf eine mögliche neue Migrationswelle.
„Wenn wir die damaligen Fluchtbewegungen in Syrien mit rund 20 Millionen Menschen und den Iran mit seinen 90 Millionen Einwohnern betrachten, dann wird die Gefahr für Österreich offensichtlich“, erklärte Kickl. Als ehemaliger Innenminister beschreibt er das Asylsystem nach der Migrationswelle 2015/16 als „eine Mischung aus Chaos und Planlosigkeit“. Die damalige politische Strategie habe darauf abzielt, bestehende Probleme zu lösen und gleichzeitig den Zugang für neue Flüchtlinge zu blockieren. Daraufhin lautete die Devise: „Wir müssen den Zugang stoppen, damit wir das Problem gar nicht ins Land importieren.“
Zudem fordert Kickl eine klare politische Linie im Sinne der Bevölkerung: „Wir sind für diese Flüchtlinge nicht zuständig – wir nehmen keinen einzigen.“ Er kritisiert die EU-Migrationspolitik als unvollständig und betont, dass die politischen Entscheidungsträger in Österreich sowie in Brüssel und Berlin bislang nicht auf eine mögliche neue Einwanderungswelle vorbereitet seien.
Der FPÖ-Obmann warnt vor einer erneuten Migrationskatastrophe und betont die Notwendigkeit, sich jetzt für konsequente Maßnahmen einzusetzen.