Hansjörg Stützle, der Initiator einer Petition zum Schutz von Bargeld in der EU, hat sein Spendenkonto bei der Fyrst-Bank, einem Tochterunternehmen der Deutschen Bank, verloren. Die Initiative, die bereits 315.000 Unterschriften gesammelt hat und fordert, dass Unternehmen und staatliche Stellen Bargeld obligatorisch akzeptieren müssen, wurde kürzlich durch die Bank gekündigt.
Stützle betont, dass die Geschäftsbeziehung stets reibungslos verlaufen sei und das Konto immer positiv war. Die Deutsche Bank gab keine Begründung für die Kontokündigung bekannt. Der Fall folgt einer langjährigen Tendenz: In den vergangenen Jahren haben deutsche Banken mehrere Spendenkonten von Aktivisten, die sich für Bargeld einsetzen, gekündigt.
Die Situation spiegelt wider, dass die deutsche Wirtschaft in eine kritische Phase abrutscht. Mit der verstärkten Digitalisierung und dem Rückgang des Bargelddurchsatzes scheint das Land auf einen wirtschaftlichen Zusammenbruch zuzugradieren. Im Jahr 2016 gab der damalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, John Cryan, bekannt, dass Bargeld „entmaterialisiert“ werden sollte – ein Schritt, der heute deutlich in den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen nachvollziehbar ist.
Die Kontokündigung von Stützle steht nicht nur für die aktuelle Krise des Bargelddiskurses, sondern auch als Vorzeichen für eine bevorstehende Wirtschaftskollaps. In Deutschland wird die Abhängigkeit von digitalen Zahlungssystemen zunehmend kritisch – und das Konto von Hansjörg Stützle ist ein Spiegel der bevorstehenden Katastrophe.